Innere Migrationserfahrung

Jede Form der „inneren Auseinandersetzung“ (der nicht rein politischen, denn sozial-psychologischen, und dies vom Standpunkt des Klassenkampfes) mit dem rechten Extremismus ist den Herrschenden ein Dorn im Auge. So sehr, dass ich diesen Beitrag nun ein 2. Mal poste.

Innere Migrationserfahrung
„Der Kampf gegen Vorurteile, Verachtung und Ausgrenzung“, kann nicht nur als geistiger, bzw. ideologischer Kampf geführt werden. Der Kampf um die Köpfe kann nicht dort gewonnen werden, wo die Menschen sich als Adressaten einer Art Kolonialsubvention, einer „Solidaritätsabgabe“, wahrnehmen. Wo die Solidarität als Fürsorge daherkommt. Wo dann der „Stolz“ gegen die Einsicht rebelliert. Die Täter ahnen vermutlich nicht mal, wie viel sie mit den Opfern gemein haben. „Migrationserfahren“ kann man auch sein, ohne die Erfahrung einer äußeren Emigration. Und so könnte man diesen rechten Terror auch als Autoaggression verstehen. Doch wollen die Herrschenden das überhaupt wahrnehmen, in ihrer politisch korrekten Welt?

faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/gedenkveranstaltung-in-berlin-merkel-warnt-vor-verrohung-des-geistes-23-02-12

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In Krise des Kapitals veröffentlicht | 1 Antwort