Die zweifelhafte Frau Koch-Mehrin

Auch diesen Beitrag will die Redaktion nicht freischalten. Dass die Redakteurin eine Frau ist, ist hierbei das besonders Pikante.
Interessant, nach meinem 2. Versuch, wird der erste freigeschaltet.

Die zweifelhafte Frau Koch-Mehrin
Frau Koch-Mehrin scheint sich am Sexismus nicht sonderlich zu stören. Sie „sei schön“, also „könne sie das auch verwerten“, so ihr verblüffendes Statement. Doch dass sie da etwas so offen vorträgt, was längst jeder weiß, das macht sie mitnichten zu einer feministischen Avantgardistin. Auch wenn eine Frau Schwarzer das gerne so sähe. Schien doch auch sie geblendet, von „ihrer Schönheit“. Nun ja, dass die Ausbeutung der Lohnarbeit einhergeht mit Selbstausbeutung, das ist dem Marxisten nicht neu. Doch bezogen auf die Frau heißt das nun mal „Selbstprostituierung“. Dass man(n) einer Frau Koch-Mehrin das alles durchgehen lässt, was sie sich in letzter Zeit so erlaubt hat, darf sie ihrer Schönheit zugutehalten. Die „Schöne“ scheint das aber nicht mal als Kritik wahrzunehmen, oder gar als Demütigung, sondern galant nimmt sie dies als Startvorteil mit. Apologetisch nennt man eine solche Haltung auch. Für eine Wissenschaftlerin, naja, den Doktor hat man ihr aberkannt, eine zweifelhafte Qualität.

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In Das Feuilleton und das Patriarchat, Krise des Kapitals veröffentlicht | 4 Antworten