Inszenierte Paranoia

Inszenierte Paranoia
Was auffällt, ist diese Kriegersprache. Es geht wohl darum, dem amerikanischen Volk zu suggerieren, dass die USA sich gegen den Rest der Welt im Kriegszustand befinde. Und dabei hat es keine Freunde. Was sogar stimmt. Auch Kollaborateure sind eigentlich Feinde. Wie uns die Geschichte der Klassenkämpfe aber lehrt, geht es dabei mehr um die „innere Sicherheit“ als um die äußere. Das eigene Volk ist das gegnerische Subjekt. Die „200 Familien“, die Amerika regieren, scheinen der Panik zu verfallen. Auch wenn die Paranoia inszeniert daher kommt, hat sie doch darin ihre realen Wurzeln. Das amerikanische Volk muss jetzt sehr wachsam sein.

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In Krise des Kapitals veröffentlicht | 2 Antworten