Es wird wieder mal „scharf geschossen“, in den „besseren Kreisen“
Was soll man dazu sagen, wo die Informationen so dürftig sind? Doch nach der Methode Sherlock Holmes vielleicht, also nach der deduktiven, könnte man ein wenig spekulieren. Ich setze zwei Dinge voraus: 1. Sind solche Selbstmorde, ab dem 2., zumal in der Kürze der Abfolge, per se verdächtig
2. Halte ich Herrn Ackermann für eine außerordentlich gut vernetzte, dennoch persönlich vorsichtige Person. Dies schließe ich aus seiner Antwort bei Maybrit (Illner), auf die Frage, warum er das Thema Schuldenmoratorium nach Herrhausens Tod nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt habe. Worauf er, keck erscheinen wollend, erwiderte: dass es ihm dann vielleicht genauso ginge, wie Herrn Herrhausen. Er sagt nicht, was er weiß, weil das würde ihm gefährlich werden, aber er spielt mit dem Wissen, wissend, dass damit in der Sache selbst nichts gesagt ist, was nicht eh schon in der Öffentlichkeit genau so diskutiert wird. Der Rückzug Ackermanns ist für mich ein Indiz dafür, dass wieder mal „scharf geschossen“ wird, in den „besseren Kreisen“.
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