Die Paranoia scheint gerechtfertigt

Die Paranoia scheint gerechtfertigt
Vielleicht klingt das jetzt ein wenig paranoid, was ich sage, doch: man lernt immer dazu. Lassen wir uns durch diese (inszenierte) Schmierenkomödie nicht davon abhalten, zu begreifen, dass Deutschland mitnichten ein abhängiges Land ist. Anders sieht das schon in gewissen Subkontinenten aus. Brasilien zum Beispiel. So reich es auch geworden scheint, und angeblich gehört es zu den „Schwellenländern“, bleibt nachwievor von der „Supermacht USA“ abhängig. Es ist daher clever, wenn die Merkel in der NSA-Affäre den Schulterschluss mit Brasiliens Regierungschefin sucht. So schmuggelt man sich in die Reihe der Opfer/der „Kriegsgegner“ dieser ganzen Aktion hinein. Und Opfer oder Kriegsgegner sind die Nationen, die auf diese Weise daran gehindert werden sollen, die Hegemonie der USA zu gefährden. Und Deutschland gefährdet diese nicht. Es ist, wenn auch subalterner, Teil dieser Hegemonialherrschaft. Und eine solche Herrschaft wird von Feinden umzingelt sein. Die Paranoia scheint gerechtfertigt.

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In Krise des Kapitals veröffentlicht | 1 Antwort